Familien-Partei gegen Ghettoisierung der Neckarstadt

[Pressemitteilung vom 9. Oktober 2017]

Stadtrat Julien Ferrat (Familien-Partei) spricht sich gegen die Ghettoisierung der Neckarstadt aus. Innerhalb von achten Tagen sind zwei Vergewaltigungen beim örtlichen Polizeirevier angezeigt worden. Zudem sind in Mossul im Irak zwei IS-Kämpferinnen aus der Omar-Al-Faruq-Moschee, die seit Längerem als Treffpunkt der regionalen Salafisten-Szene bekannt ist, festgenommen worden.

In einer Anfrage an die Stadtverwaltung fragt Stadtrat Ferrat, ob die Stadt Mannheim verstärkt die Polizei um Hilfe bitten will sowie die eigenen Ressourcen der Abfallwirtschaft und des Kommunalen Ordnungsdiensten verstärkt für den Stadtteil verwenden will. Außerdem wird gefragt, ob der Fachbereich Arbeit und Soziales sowie der Fachbereich Stadtplanung sich für die Neckarstadt engagieren wollen.

„Die Stadt Mannheim wird den andauernden Problemen in der Neckarstadt-West nicht Herr. Es zeichnet sich zunehmend ein Staatsversagen mit rechtsfreien Räumen und Angsträumen ab. Die im März gegründete Steuerungsgruppe der Stadtverwaltung fällt bislang in ihrer ersten Bilanz vor allem durch Sozialromantik anstelle von Problemlösungskompetenz auf“, schreibt Ferrat an die Mannheimer Verwaltungsspitze.