Familien-Partei kritisiert Zustände im Stadthaus

[Pressemitteilung vom 25. November 2016]

Die Familien-Partei übt massive Kritik an den Zuständen im Stadthaus. Die Besuchertoiletten wurden nach über zwei Monaten noch immer nicht geöffnet. Nun wurden vom Bilfinger-Hausmeisterdienst sämtliche Steckdosen versiegelt, sodass die Nutzung elektronischer Geräte im Besucherbereich nicht mehr möglich ist. In einem Schreiben an Silke Ruppenthal vom Fachbereich Immobilienmanagement äußert Stadtrat Julien Ferrat seinen Unmut.

„In Anbetracht dessen, dass sich die Stadtverwaltung auf den Weg zur digitalen Kommune machen will, gleicht die Situation im Stadthaus einem Schildbürgerstreich. Zuerst kann man nicht mehr pinkeln und jetzt nicht mal mehr seinen Akku aufladen. Wohin soll das führen, wenn nicht mal mehr elementare Grundbedürfnisse im Stadthaus erfüllt werden?“, echauffiert sich Stadtrat Ferrat.

„Die Stadtverwaltung muss als Mitgesellschafter auf Bilfinger endlich einwirken, wenn die Zustimmung der Bürger zum Stadthaus steigen soll. Die Aussagen des Bilfinger Facility Managements mir gegenüber, wonach die Steckdosen nicht für die Allgemeinheit bestimmt seien, sind befremdlich. Offenbar bestehen bei Bilfinger massive Defizite bezüglich der Konzeptionierung des Stadthauses“, so Ferrat abschließend.