Familien-Partei für konzeptionelle Reform beim Familienpass

[Pressemitteilung vom 30. September 2016]

Die Familien-Partei spricht sich für eine Reform des Familienpasses in Mannheim aus. Bei den Etatberatungen war vom Gemeinderat die Summe von 425.000 Euro beschlossen worden. Alle Gutscheine von nicht-städtischen Einrichtungen wurden jedoch gespendet.

„Es ist fraglich, weshalb ein Gutscheinheft mit fast einer halben Million Defizit veranschlagt wird. Für jeden eingelösten Familienpass einen regulären Eintritt zu verrechnen, ist eine Milchmädchen-Rechnung. Diese Praxis gilt es zu ändern“, fordert Stadtrat Julien Ferrat.

Nach Ansicht der Familien-Partei sollen im Haushalt nur die Druckkosten verrechnet werden. „Für Freikarten den regulären Eintrittspreis als Einnahmeverlust zu verbuchen, entbehrt jedweder ökonomischer Grundlage und ist nicht seriös gerechnet“, so Stadtrat Ferrat.

Zudem will die Familien-Partei, dass der Familienpass nicht mehr beantragt werden muss, sondern allen anspruchsberechtigten Haushalten mit einem Kind unter 18 Jahren automatisch zugeschickt wird. „Dies wäre echter Bürgerservice“, so Ferrat.

Außerdem regt die Familien-Partei an, die Gutscheine nicht nur in Begleitung eines Elternteils, sondern auch alleine oder zumindest in Begleitung von Geschwistern einlösen zu können. Spätestens ab Beginn der Pubertät entspreche das der Lebenswirklichkeit.