Familien-Partei kritisiert Verwaltung im Brezel-Streit

[Pressemitteilung vom 15. April 2016]

Die Familien-Partei übt im Brezel-Streit deutliche Kritik an der Stadtverwaltung. Diese will die Brezel-Betreiber dazu verpflichten, neue Verkaufsstände im Wert von 50.000€ zu pachten. „Die Pläne der Veraltung sind irrsinnig und realitätsfern. Die neuen Brezel-Buden geben dem Verbraucher keinerlei Mehrwert, da sie für die Brezel-Betreiber eine spürbare Mehrbelastung bedeuten und somit wahrscheinlich eine Preiserhöhung für die Kunden die Folge sein wird“, befindet Stadtrat Julien Ferrat.

Zudem kritisiert die Familien-Partei die Verharmlosung der Investitionshöhe. „Die Summe von 50.000€ auf zehn Jahre herunterzubrechen ist zynisch, da der städtischen Großmarkt GmbH unmittelbar mehrere Hunderttausend Euro an unnötigen Ausgaben entstehen. Für einen äußerst zweifelhaften Mehrwert werden Mannheimer Unternehmen und Bürger zur Rechenschaft gezogen. Das Ziel der lokalen Wirtschaftsförderung und Einsparungen wird damit ad absurdum geführt“, erklärt Stadtrat Ferrat.

Aus Sicht der Familien-Partei stellen die Pläne der Stadtverwaltung eine lose-lose-Situation dar. „Die Wirtschaft muss blechen, die Kunden müssen mehr bezahlen. Das neue Design der Brezel-Buden mag in der Animation schön aussehen, wird aber die meisten Passanten in der Praxis nicht interessieren. Die Verwaltung manifestiert mit dieser Maßnahme ihren Kurs für fragliche Projekte erhebliche Einschnitte für einzelne Interessengruppen bereitwillig in Kauf zu nehmen“, so Ferrat.