Familien-Partei kritisiert GBG in der Kinderwagen-Affäre

[Pressemitteilung vom 7. September 2015]

Die Familien-Partei fordert Konsequenzen aus der Kinderwagen-Affäre in einem Wohnblock der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GBG. Per Aushang hatte die örtliche GBG-Hausverwaltung gedroht, im Treppenhaus abgestellte Kinderwagen „zur Vernichtung abfahren“ zu lassen. Die Familien-Partei kritisiert dies in aller Deutlichkeit.

In einem Schreiben hat sich nun Stadtrat Julien Ferrat an GBG-Geschäftsführer Karl-Heinz Frings gewandt. In seinem Brief an die GBG-Spitze fordert Stadtrat Ferrat im Namen der Familien-Partei „Kinderwagen in Treppenhäusern grundsätzlich zu erlauben und nur in begründeten Ausnahmefällen zu untersagen.“

Aus Sicht von Ferrat wäre dies „die einzige Lösung, um das Problem strukturell zu beheben.“ Wichtig ist der Familien-Partei vor allem, dass „den Worten der GBG nun auch Taten folgen. Allgemein wäre es wünschenswert, wenn die städtische Wohnungsbaugesellschaft Klarheit zugunsten der Eltern mit Kleinkindern schaffen würde.“

Weiter heißt es in dem Schreiben: „Die GBG sollte jungen Familien keine unnötigen Steine in den Weg legen. Es ist sehr bedauerlich, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist. Es bleibt zu hoffen, dass die GBG aus dieser politischen Affäre lernt und den Vorfall zum Anlass nimmt, verstärkt im Bereich Familienfreundlichkeit tätig zu werden.“