Ertüchtigung des Rheinhochwasserdamms in der Kritik

[Pressemitteilung vom 2. Mai 2018]

Stadtrat Julien Ferrat (Familien-Partei) hat sich im Zuge der Debatte um die Baumfällungen bei der Ertüchtigung des Rheinhochwasserdamms an die Stadtverwaltung gewandt. Kernkritikpunkt ist, dass keine vorgeschobene Bohrpfahlwand wie am Gimritzer Damm in Halle zum Erhalt von Bäumen in Betracht gezogen wurde.

In einer Anfrage an die Stadtverwaltung fragt Stadtrat Ferrat, ob es sich bei der Ertüchtigung des Rheinhochwasserdamms um die größte Abholzung, die Mannheim je erlebt hat. Ebenso wird gefragt, warum nicht vereinzelte Ausnahmen zum Abstand von 30 Metern erwogen worden sind, um mehr Bäume erhalten zu können.

„Die umfassenden Baumfällungen bei der Ertüchtigung des Rheinhochwasserdamms scheinen unverhältnismäßig zu seinen. Alternativen zu den Plänen des Regierungspräsidiums wurden bislang nur unzureichend erwogen“, schreibt Ferrat an die Mannheimer Verwaltungsspitze.