Städtische Obdachlosenhilfe in der Kritik

[Pressemitteilung vom 26. Februar 2018]

Stadtrat Julien Ferrat (Familien-Partei) hat sich im Zuge des außergewöhnlichen Kälteeinbruchs bzw. der Kältewelle an die Stadtverwaltung gewandt. Kernkritikpunkt sind die strukturellen Defizite der städtischen Obdachlosenhilfe, die erst kürzlich Gegenstand einer Lesung im Mannheimer Kulturzentrum zeitraumexit waren.

In einer Anfrage an die Stadtverwaltung fragt Stadtrat Ferrat, wie die Stadt Mannheim mit der harten Kritik des Buchautors Helmut Richard Brox („Kein Dach über dem Leben“) an ihren Hilfsangeboten umgeht. Ebenso wird gefragt, welche Bemühungen unternommen werden, um obdachlose Menschen wieder dauerhaft in ein geregeltes Leben zurückzuführen.

„Im Hinblick auf den außergewöhnlichen Kälteeinbruch bzw. die Kältewelle von Ende Februar bis Anfang März scheint die Stadt Mannheim nicht besonders gut vorbereitet zu sein. Es ist dringend notwendig, dass bei der städtischen Obdachlosenhilfe ein Paradigmenwechsel stattfindet“, schreibt Ferrat an die Mannheimer Verwaltungsspitze.