Mannheimer IS-Kämpferin zum Tode verurteilt

[Pressemitteilung vom 22. Januar 2018]

Stadtrat Julien Ferrat (Familien-Partei) hat sich im Zuge der gestern bekannt gewordenen Todesstrafe für die im Irak inhaftierte Mannheimer IS-Kämpferin Lamia K. an die Stadtverwaltung gewandt. Seiner Auffassung nach unternimmt die Stadt Mannheim zu wenig gegen die zunehmende Bedrohung durch den Salafismus.

In einer Anfrage an die Stadtverwaltung fragt Stadtrat Ferrat, ob die Stadt Mannheim zukünftig verstärkt mit dem Verfassungsschutz und Staatsschutz zusammenarbeiten wird. Ebenso werden Präventivmaßnahmen gegen Salafismus und eine Unterbindung der Expansionsbemühungen der Omar-al-Faruq-Moschee angeregt.

„Dass einer Mannheimer Bürgerin in Folge von salafistischen Aktivitäten das Erhängen am Galgen droht, ist ein Novum in der über 400-jährigen Geschichte unserer Stadt. Bislang hat die Stadtverwaltung dem salafistischen Treiben in Mannheim regungslos zugesehen“, schreibt Ferrat an die Mannheimer Verwaltungsspitze.